Breaking Point – Wenn Liebe krank macht

Musikvideo & Doku zum Thema Toxische Beziehungen
Heute wird ein ganz besonderes Video gelauncht. Eine Kombination aus Musikvideo und Dokumentation. Beides zum Thema Toxische Beziehungen. Das Duo ME & THE LION hat mich eingeladen, darin als Expertin ein bisschen über dysfunktionale Beziehungsdynamiken zu sagen. Das Video ist ein tolles Gesamtkunstwerk geworden, und möchte Menschen dafür sensibilisieren, hinzuschauen, wenn sie selbst oder andere in krankmachende Beziehungskonstellationen geraten. Möge es auf viele offene Ohren treffen!

Update: SAT.1 berichtet.

„Unter dem Strand“ erscheint am 02.04. – Turid Müller im Interview

Liebe Frau Müller, was erwartet die Lesenden bei „Unter dem Strand“?

„Unter dem Strand“ ist ein Kriminalroman, der vor dem Hintergrund historischer Ereignisse das aktuelle gesellschaftliche und politische Klima thematisiert.

Wieso haben Sie die Lübecker Bucht als Schauplatz für die neue Krimi-Reihe ausgewählt?

Ich schreibe am liebsten da, wo ich mir den Wind um die Nase wehen lassen kann: am Meer. Und als Hamburgerin ist mein Heimathafen natürlich die Lübecker Bucht.

Wie sind Sie auf das Thema „Cap-Arcona-Katastrophe“ gekommen?

Nach dem ersten Band meiner Amrum-Krimireihe, wollte ich ein neues Buch schreiben und war auf der Suche nach einer Geschichte, die in der Lübecker Bucht zuhause ist. Wenn man in der Bucht spazieren geht, kommt man nicht weit, ohne Gedenksteine zu sehen, die an diese Tragödie erinnern, die sich in den letzten Kriegstagen ereignet hat.
Zunächst habe ich gezögert. Ich dachte, das kann ich unmöglich machen: Wie kann man eine Schiffskatastrophe beschreiben? Noch dazu in dieser Größenordnung!
Doch je mehr ich die Gegend kennenlernte, desto klarer wurde mir, dass diese Geschichte erzählt werden will. Was dort vor bald 81 Jahren passiert ist, ist bis heute gleichermaßen präsent und dennoch recht unbekannt. Dabei haben die Geschehnisse durchaus Implikationen für unser Zusammenleben im Hier und Heute. Zum Beispiel geht es um die Frage, wie wir Erinnerung gestalten, wie wir als Menschen miteinander umgehen wollen, und ob wir aus der Vergangenheit lernen können.

Warum haben Sie dafür das Medium Krimi gewählt?

Ganz einfach: Weil wir einen Krimi vielleicht eher in die Hand nehmen als ein Geschichtsbuch.

Wie Sie schon sagen: Es ist kein einfaches Thema. Vor welche Herausforderungen hat Sie der Stoff gestellt? Und wie haben Sie diese gemeistert?

Tatsächlich muss ich sagen, dass ich nie zuvor für ein Buch derart viel recherchiert habe. Mir war sehr schnell klar: Ernsthaftigkeit und Tragweite der Thematik machen es erforderlich, historisch sehr exakt zu sein, fernab von Klischees zu bleiben, und mit den sensiblen und durchaus kontroversen Inhalten achtsam umzugehen. Also habe ich nicht bloß Bücher gewälzt, sondern auch mit zahlreichen Institutionen und Fachleuten aus der Region zusammengearbeitet, die so freundlich waren, mir ihr Wissen zur Verfügung zu stellen. Ganz besonders unterstützt hat mich zum Beispiel das Museum Cap Arcona in Neustadt und das Archiv der KZ-Gedenkstätte Neuengamme.

Wie kommt man als Psychologin dazu, historische Krimis zu schreiben?

Ich schreibe über kollektive Traumata, deren Nachwirkungen bis heute spürbar sind. Auch meine literarische Tätigkeit ist für mich also letztlich psychologisch. Was unter den Teppich der Geschichte gekehrt wird, wird schnell zur Stolperfalle. Es ist unsere Aufgabe, den Teppich zu lüften, und zu beleuchten, was da im Untergrund Wellen schlägt. Das macht den Weg frei für die Zukunft.

Wie entsteht so ein Buch? Zieht man sich da in seine Einsiedelei zurück, und kommt nach ein paar Monaten mit einem fertigen Manuskript wieder raus?

Ja, normalerweise ist Schreiben für mich eher etwas, wo ich mich von der Welt zurückziehe. Diesmal hat es mich mit der Welt verbunden.
Viele verschiedene Menschen aus unterschiedlichsten Lebenswelten fanden das Thema so wichtig, dass sie sofort dabei waren, und mich auf ihrem Spezialgebiet begleitet haben. Dafür bin ich unheimlich dankbar. Und für all die Details, die ich auf diesem Weg in Erfahrung bringen konnte.
Vor allem freut mich aber auch, wie dieses Themenfeld, das ich oft als heikel, voller Fettnäpfchen und Sprachbarrieren erlebt habe, so viele Menschen zusammengebracht hat. Das lässt doch hoffen.

Was sind denn das konkret für Fragen, die es im Schreibprozess zu klären galt?

Das geht los mit geschichtlichen Einzelheiten wie: War der Marktplatz von Neustadt 1945 gepflastert? Oder mit persönlichen Erinnerungen: Wie kann ich mir den Tag im Leben eines Fischerjungen von damals vorstellen? Und reicht über psychologische Einblicke: Was haben die Erlebnisse von Unterdrückung und Verfolgung im Dritten Reich mit den Akteur*innen gemacht? Bis zu künstlerischen Fragestellungen: Wie kann ich eine Geschichte, in der es um das KZ-Neuengamme, die Cap Arcona Katastrophe und das Massaker von Neustadt geht, so erzählen, dass man mitfühlen kann, ohne von der Schwere überwältigt zu sein?

Und ist Ihnen Letzteres gelungen?

Ich hoffe doch. Am 19.04. findet auf dem Hamburger Theaterschiff um 12:00 Uhr die Premiere der musikalischen Lesung statt. Wer sich selbst ein Bild machen möchte, ist herzlich willkommen.

Eine letzte Frage noch: Bereits bei der Vorpremiere in der Lübecker Bucht und ganz grundsätzlich ist es Ihnen ein Anliegen, mit lokalen Initiativen zusammenzuarbeiten. Warum?

Ich lege Wert darauf, dass Kultur nicht an der Bühnenkante endet. Wichtig ist doch, dass diese Impulse in unseren Alltag finden. Dass Vereine, die um das Gedenken bemüht sind, ihre Arbeit bekannter machen können. Dass in Zeiten von Fake News und Geschichtsrevisionismus ein niederschwelliger Zugang zu fundierten Fakten möglich ist. Dass es Austausch gibt über das, was ganze Generationen bis heute prägt und belastet. Und vor allem, dass wir gemeinsam Wege finden, das Versprechen „Nie wieder!“ einzulösen.
Oder um es mit den Worten des Buches zu sagen:

»Wehret den Anfängen haben wir immer gesagt! – Das ist längst durch. Wir sind schon mittendrin.«

Hier gehts zum Buch.

Unter dem Strand

Am 02. April erscheint mein neuer Krimi. Ab sofort kann man ihn bestellen. Diesen Roman zu schreiben, hat mich auf eine Reise in die dunkelsten Kapitel unserer Geschichte geschickt…
Wir leben in Zeiten, in denen sich viele fragen, ob wir vor einer schrecklichen Wiederholung stehen. Diese Sorge habe ich zum Anlass genommen, eine Krimi-Reihe ins Leben zu rufen, die den aktuellen Rechtsruck thematisiert – und zwar vor der Hintergrund historischer Ereignisse.
Der erste Band widmet sich der Cap-Arcona-Katastrophe, einer menschengemachten Tragödie, die sich in den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs in der Lübecker Bucht ereignete. Die Region wird Schauplatz der neuen Reihe sein. Mir war es wichtig, das Erinnern und Gedenken zugänglich zu gestalten. Denn mir ist aufgefallen, dass viele Menschen solche und andere Geschehnisse, die das Buch aufgreift, nicht kennen, obwohl ihre Folgen bis ins Hier und Heute hineinreichen.
Um ein solch sensibles Thema verantwortungsvoll erzählen zu können, war viel Recherche nötig. Denn die Fakten hinter der Fiktion sollen ja stimmen. Dafür habe ich mit vielen Sachkundigen zusammengearbeitet, und bin sehr dankbar für die breite Unterstützung. Ich wäre glücklich, wenn es mir mit ihrer Hilfe gelungen ist, ein Stück des Unsagbaren sagbar zu machen. Und uns fest genug im Gedenken zu verankern, um darin einen guten Wegweiser für Gegenwart und Zukunft zu finden.

Wer mehr über das Buchprojekt erfahren möchte, kann das hier.

Ich würde mich freuen, wenn Ihr die Premiere mit mir aus der Taufe hebt: Am 19.04. um 12:00 Uhr auf dem Hamburger Theaterschiff. Willkommen!

Vorpremiere „Unter dem Strand“

Ostsee-Krimi über die Cap-Arcona-Katastrophe
Am 09.11. lädt der Dorfvorstand Haffkrug zur Vorpremiere meines neuen Krimis ein. Ich lese aus dem unfertigen Manuskript, in dem es um die Geschichte dieses Ortes geht, um die große Tragödie, die sich in den letzten Kriegstagen in der Lübecker Bucht ereignete: die Cap-Arcona-Katastrophe.
Mit dabei sind Historiker*innen und lokale Akteur*innen der Erinnerungsarbeit, die für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung stehen. Außerdem die Buchhandlung Belletrist, der einen Büchertisch für die anschließende Signierstunde stellt.
Das wird ein sehr besonderer Abend.
Herzlich willkommen!

Wieder zu Gast im FAZ-Gesundheitspodcast

Im letzten Jahr war ich schon ein Mal eingeladen im Gesundheitspodcast der FAZ. Nun hatte ich wieder Gelegenheit, ein Gespräch mit Redakteuerin Dr. Lucia Schmidt zu führen.
Beim letzten Mal haben wir die Basics besprochen, und unseren Fokus vor allem auf das Thema verdeckten Narzissmus gelegt. Diesmal haben wir etwas in die Tiefe gebuddelt, und uns auch darüber ausgetauscht, was eigentlich nach einer toxischen Beziehung passiert, und vor welchen Herausforderungen Betroffene stehen, wenn sie sich erneut auf das Abenteuer Beziehung einlassen. Dabei ging es natürlich auch um eine Zutat, die für Partnerschaften wesentlich ist: Intimität.
Hör mal rein!

Lesung auf der Lieblingsinsel

Amrum-Krimi im Heimspiel

Ende September war ich mal wieder auf meiner erklärten Lieblingsinsel: Amrum.
Der gemütlichen Buchladen, die Bücherstube in Norddorf, hat erneut eine Lesung mit mir veranstaltet, wieder im Gemeindehaus.
Trotzdem es einer der letzten lauen Sommertage war, waren die Reihen gut gefüllt. Und ich bin beim Signieren mit meinen Inselgedichten kaum hinterhergekommen.
Mehr Details findet Ihr auf Amrum News. – Danke für diesen wertschätzenden Artikel.
Ich freu mich schon aufs nächste Mal, und bin grundsätzlich
reif für die Insel.

2 Podcasts mit Dr. Martina Stotz

Dr. Martina Stotz ist promovierte Pädagogin sowie Erziehungs- Paar und Familienberaterin. Sie ist Spiegel-Bestseller-Autorin. Über Ihren Nala-Verlag verlegt sie Kinderbücher, um das Selbstbewusstsein von Kindern zu stärken.

Die Expertin für Erziehungsfragen hat zudem aber auch einen Podcast – einen Podcast für Eltern. Ich war zu Gast und wir haben über toxische Beziehungen gesprochen.

Außerdem ist sie Teil einer Premiere: Die erste Podcast-Folge von #mutigesherz mit Gast – beziehungsweise Gästin 😉 Es geht um ihr Expertinnengebiet: Pädagogik. Wir sprechen darüber, wie man Kinder unterstützen kann, die ein narzisstisches Elternteil haben.

Ich bin sehr froh über diese Impulse und bedanke mich für Einladung und Besuch.
Viel Freude beim Reinhören!

Zu Gast bei Foerde-Radio

Am 26.06. spreche ich im Foerde-Radio über Narzissmus und toxische Beziehungen
Ich freue mich schon auf das Gespräch, das ich von meiner letzten Einladung noch in guter Erinnerung habe. Wer Lust auf entspannten Deep Talk hat, ist genau richtig bei der morgigen Sendung.
Du findest uns online – und zwar HIER!

Interview in der LitLOUNGE

Am 15.04. um 19:00 Uhr bin ich live in der LitLOUNGE von Penguin Random House! Dieses Mal zum Thema: Toxische Beziehungsmuster brechen und Heilung finden. Die Veranstaltung ist also für alle interessant, die sich fragen, ob sie in einer toxischen Beziehung leben, aber auch für alle, die sich auf die Suche nach echter Liebe machen. Erst interviewt mich die Sinnsucher-Moderatorin Sonia Gembus. Und anschließend beantworte ich Fragen der Lesenden. Du kannst Deine Fragen übrigens schon jetzt einreichen.
Ich bin gespannt auf Deine Anliegen, und freue mich sehr auf eine Begegnung bei diesem Live-Event!

P.s.:
Wer das live-Webinar verpasst hat, kann es hier nachschauen.

Interview in der Brigitte

Eva Carolin Keller hat sich mit mir über Narzissmus unterhalten
Gestern erschien in der Brigitte ein Interview mit mir. Wir sprachen darüber, was verdeckten Narzissmus ausmacht, woran man ihn erkennt, und ob es Sinn macht mit einem Menschen zusammenzubleiben, der narzisstisches Verhalten an den Tag legt.
Ganz herzlichen Dank für die entspannte und wie tiefe Unterhaltung und den runden Artikel. Ich hoffe, er kann vielen Frauen Impulse geben, die sich fragen, was in ihrer Partnerschaft schief hängt, und warum sie zunehmend unglücklich sind.